Werewolfs Softair Dresden e.v. seit 2019
Unsere Vereinsregeln
Für Spaß beim spielen und ein gutes miteinander ist es uns wichtig, das gewisse Regen eingehalten werden. Nur so wird der Teamgeist im Verein aufrecht erhalten und jeder behält die Freude am Sport.
§1 Allgemeines:
- Jeder der im Verein mitspielt oder an Skirms oder sonstigen Aktivitäten des Vereins teilnimmt, stimmt diesen Regeln automatisch zu und verpflichtet sich diese einzuhalten.
- Die Organisatoren und die Vereinsleitung haften für keinerlei Schäden. Für eine entsprechende Absicherung ist jeder selbst verantwortlich. Dennoch kann die Vereinsleitung, bei verstoß gegen die Regeln, einen Spielausschluss für den jeweiligen Spieler bestimmen!
- Jeder Spieler und Teilnehmer an Aktivitäten erklärt sich damit einverstanden, dass Fotos und sonstige Aufnahmen auf denen er abgebildet ist, veröffentlicht werden können.
- Jeder Spieler stellt den Besitzer bzw. Pächter jeglicher Gelände auf denen gespielt wird, von Haftungsansprüchen gegenüber diesem frei.
- Jeder Spieler, der aus diversen Gründen, an einem Spiel nicht teilnehmen kann, meldet sich bei dem Vereinsvorstand ab.
§3 Allgemeine Spielregeln:
- ein Spieler gilt als „getroffen“ wenn dieser durch eine Kugel eines Spielers spürbar oder nicht spürbar getroffen wird. Dies gilt auch, wenn die Kugel von einem Spieler des eigenen Squads stammt (vgl. Fairness, sofern „friendly fire“ aktiv ist).
- ein Spieler gilt auch als „getroffen“, wenn ein Spieler der/des gegnerischen Squads ihn mit der Hand berührt (dies nennt man „gemessert“ oder „gesäckelt“).
- als Trefferzone gilt der gesamte Körper, inklusive Bekleidung und Ausrüstung, jedoch nicht die ASG*.
- Treffer die erst nach Abprallen an einem Gegenstand (Wand, ASG*, Baum, etc.) entstehen, zählen nicht!
- Wer getroffen wurde hebt die Hände, ruft laut und deutlich „HIT“ und verhält sich entsprechend den Vorgaben des gespielten Modus.
- Es müssen beim Schießen auf Personen folgende Sicherheitsabstände eingehalten werden: Wert „X“ Joule * (Mal) 10 = Meter für Mindestabstand ! Bsp.: Bei ASG* mit 1,5 Joule müssen mindestens 15 Meter Abstand gehalten werden! Unter 5 Metern Abstand zum Spieler tritt die sogenannte „Bang-Regel“ in kraft. Das bedeutet, dass bei realistischen Schussbedingungen (freie Schussbahn zum Ziel, volles Magazin, …) anstatt zu schießen, laut „BANG“ gerufen wird, um Verletzungen vor zu beugen.
§4 Fairness und Zweifelsfälle:
- da es oft vorkommt, dass Treffer nicht gespürt werden, wird an dieser Stelle, an den logischen Menschenverstand appelliert und gefordert, dass, wenn ein Mitspieler der Schütze oder ein Schiedsrichter eindeutig eine Kugel hat auftreffen sehen, der Getroffene dies einsieht und sich für „HIT“ erklärt.
- ebenfalls wird an die Fairness appelliert, alle Treffer gelten zu lassen und nicht wider besseren Wissens zu behaupten nicht getroffen worden zu sein!
- es folgen zwei Bespiele für Zweifelsfälle und deren Lösung: A: zwei Spieler stehen sich ohne schussbehindernde
Bedingungen (z.B. Türen, Gebüsch) gegenüber, max. 6 Meter entfernt, beide feuern gleichzeitig aufeinander...Lösung: beide Spieler sind „HIT“! Denn dieWahrscheinlichkeit, dass einer der beiden mit keiner Kugel den Gegner trifft, ist minimal.B: ein Spieler mit Rucksack auf dem Rücken, wird von einemanderen Spieler auf eben diesen Rucksack getroffen und spürt den Treffer nicht...Lösung: da auch die Ausrüstung zur Trefferzone gehört, ist der getroffene „HIT“. Da dieser das aber nicht spüren konnte, wird an die Fairness appelliert: der Schütze hat recht!
§2 Allgemeine Regeln:
- Anreise in Zivil! ASGs* dürfen grundsätzlich erst auf dem Gelände, welches für die Treffen vorgesehen ist, ausgepackt, zusammengebaut, geladen und benutzt werden !! Es dürfen KEINE Bekleidungen und Abzeichen von verfassungsfeindlichen Organisationen oder Vereinigungen getragen werden.
- ASGs*, egal ob unter 0,5 Joule oder nicht, werden wie scharfe Waffen behandelt, da sie unter dem deutschen Waffengesetz gelten! Sie müssen immer mit Rücksicht auf andere Personen und Tiere in der unmittelbaren Umwelt benutzt werden. Es ist auf gesetzliche Bestimmungen zu achten. (u.a. kein Voll- Automatik über 0,5 Joule)
- Das Testen, Vorführen und Einschiessen der ASGs* ist so zu gestalten, dass niemand beeinträchtigt wird oder zu Schaden kommen kann.
- Es darf auf keinen Fall vor dem offiziellen Beginn des Spiels oder angesetzten Spielen auf andere Personen gezielt oder geschossen werden, weder mit geladenen noch mit ungeladenen ASGs*.
- Es darf auf keine Personen gezielt oder geschossen werden die keine Schutzbrillen bzw. Schutzmasken tragen oder nicht erkennbar am Spielgeschehen teilnehmen.
- Pyrotechnik ist nicht erlaubt (dazu zählen u.a. Böller und Silvester-Raketen) Gekaufte AHG’s** und Minen hingegen schon. Bei AHG´s** . Bei Airsoft-Minen und Akkustischen-Minen gilt: In einen Umkreis von 5 m ist jeder Spieler markiert. Sind die Minen mit BB´s*** gefüllt, zählt ein Treffer natürlich auch außerhalb der 5m! Rauchgranaten sind nicht erlaubt, bzw. nur nach Genehmigung durch den Organisator des jeweiligen Skirms.
- Es darf weder auf Passanten noch auf ausgeschiedene Mitspieler oder andere, nicht am Spielgeschehen beteiligte Personen geschossen oder gezielt werden.
- Es gilt immer: ,,Ehre die Natur: schütze Wasser, Wald und Flur!“ Jeglicher Müll wird in Säcken gesammelt und wieder mitgenommen !!
- Pflanzen und Bäume dürfen nicht absichtlich zertrampelt oder geschädigt werden. Ob das Graben von Erdlöchern etc. erlaubt ist, muss zuvor mit dem Organisator des Spiels abgesprochen werden. Nester, Bauten oder sonstige Tierbehausungen dürfen weder zerstört, beschädigt noch verändert werden. Tiere und besonders Tiernachwuchs darf nicht angefasst oder entwendet werden.
- Es dürfen keine giftigen oder in sonst irgendeiner Weise schädlichen Fremdstoffe wie z.B. Öl oder Müll in die Umwelt oder in Gewässer geworfen werden.
- Andere Spieler werden weder beleidigt, noch tätlich angegriffen !!
- Sollte es trotz der Sicherheitsmaßnahmen zum Kontakt mit Zivilisten kommen, so sind die ASGs* unverzüglich auf den Boden zu legen! Vermummungen werden ebenfalls abgenommen, Brillen und Masken müssen anbehalten werden. Das Spiel muss durch Zurufe, Funkverkehr oder sonstige Signale unterbrochen werden. Es wird folgender Ruf genannt: „ABBRUCH! Zivilperson!“
- Es sind keine Bajonette auf dem Spielfeld erlaubt, auch keine Replica! Gummi-Messer für den Nahkampf jedoch schon, sofern diese als ungefährlich gelten.
- Es sind generell ASGs* bis 3,0 Joule erlaubt. Bis 0,5 Joule ist Automatik erlaubt und über 0,5 Joule lediglich semi- automatik (Bundesvorschrift).
- Jegliche Aktivitäten, die den Ruf des Teams und/oder den Ruf des Airsoft/Softair-Sports als solchen schaden, sind zu unterlassen.
- Ein Verstoß gegen eine oder mehrere der Regeln kann zu Verwarnungen oder einem Ausschluss aus dem Verein oder von Skirms zur Folge haben.
§5 Grundkonzeptionen des Vereins:
- demokratische Entscheidungsfindung durch Diskussion und Mehrheitsbeschluss
- politische Neutralität, Gewaltverzicht !!
- keine Kriegsverherrlichung
- Freiheit der Wahl der Ausrüstung (insbesondere Waffen, Weste oder Magazinkapazitäten) Einzig die Tarnfarbe des Oberteils sowie der Hose ist auf „Marpat“/ „digital Woodland“ festgelegt.
- Unteilbarkeit des Teams (es gibt keine Spiele an denen nur bestimmte Teammitglieder teilnehmen dürfen. Ausnahme: Spiele in Ligen oder Meisterschaften (Teilnahme daran bedarf Abstimmung)
- Mindestalter zur Teilnahme an Skirms und Trainingsspielen ist das vollendete 16. Lebensjahr. (ohne Ausnahme)
- Handlungsfreiheit (Spieler können entscheiden, ob sie an einem Spiel teilnehmen oder nicht. Ausnahme: bei kontinuierlicher, unbegründeter Nichtteilnahme über mehr als ein halbes Jahr, kann der Spieler aus Ordnungsgründen so lange aus dem Team ausgeschlossen werden wie er nicht an Spielen teilnimmt.
Joule-Grenzen:

*= Airsoftgun (auch „Airsoftmarkierer“ oder „Airsoftwaffe“)
**=Airsofthandgrenade (auch Airsoft-Handgranate)
***=Airsoftkugeln (die Geschosse/Munition für Airsoftwaffen)